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Zusammen mit der WHO realisierten wir für die Überlebenden der Ebola-Epidemie ein Bildungs-, Wohn- und Gesundheitszentrum im Kono-Distrikt.

Hintergrund

Die Ebola-Epidemie hat tausende Waisen hinterlassen, die nicht auf staatliche Unterstützung zählen können. Als Ebola-Überlebende werden sie aufgrund fehlender und falscher Informationen in der Bevölkerung noch immer wie Aussätzige behandelt. Die Schaffung von Wohnraum, Schul- und Ausbildungseinrichtungen – in Verbindung mit einer medizinischen Grundversorgung – hat somit höchste Priorität.

Die Analphabetenrate von ca. 62 % macht deutlich, wie wichtig eine Schul- und Ausbildung ist. Ein Großteil der Lehrer wurde Opfer der Ebola-Epidemie. Auch das Gesundheitssystem im ganzen Land funktioniert nicht mehr. Umso wichtiger ist es, eine grundlegende ärztliche Versorgung aufzubauen und dabei gleichzeitig eine gesundheitliche Aufklärung zu leisten. Eine eigene Wasserversorgung ist ebenso wichtig, da noch immer viele Menschen an den Folgen einer schlechten Wasserqualität erkranken.

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Hilfsprojekt

Die veranschlagten Gesamtkosten für ein Bildungs-, Wohn- und Gesundheitszentrum liegen bei ca. 2,5 Mio. US-Dollar. Ein Grundstück mit insgesamt 50.000 m2 wird von der Bezirksverwaltung des Kono-Distrikts der GOOD NEWS zur Verfügung gestellt. Das Bauprojekt umfasst:

Spenden

  • Wohnunterkünfte
  • Schule
  • Krankenstation
  • Ausbildungs- und Lerngebäude
  • Verwaltungsgebäude
  • Brunnen mit Wasseraufbereitung
  • Stromversorgung
  • Spielplatz